Meine Familie hier auf den Philippinen hat mich lieb empfangen und auch sonst immer gut um mich gekümmert. Anfangs war das ein bisschen komisch für mich, weil ich die ja gar nicht kannte, aber alle natürlich von mir Vertrautheit erwartet haben.
Ich wohne hier bei meiner Tante Mildred in Bacolod City. Sie ist eine Schwester meiner Mutter.
Die einzige Person, der ich mich wirklich am Anfang anvertrauen konnte, war meine andere philippinische Tante Lucia, die aber seit über 25 Jahren in Deutschland – in Hamburg (so wie ich) – wohnt, und mit mir für 3 Wochen auf die Philippinen gekommen ist. Sie hat mir sehr geholfen, denn ohne sie hätte ich mich sehr beklemmt und einsam gefühlt.
Nach und nach mit der Zeit konnte ich mich meiner Familie dort immer mehr öffnen und gut mit ihnen verstehen. Jeder von ihnen hat sich in meinen ersten Wochen viel Zeit genommen um mir beistehen und Zeit mit mir verbringen zu können. Heute sind sie nach wie vor sehr hilfsbereite Menschen, die alles tun, damit es mir hier gut geht und ich glücklich bin; aber sie sind relativ viel beschäftigt.
Mir fehlen sie gerade sehr, weil wirklich nur noch wenig Familienmitglieder im Moment um mich herum sind. Aber jeder tut sein Bestes, um mich dennoch glücklich zu machen, mich manchmal zu sehen und mit mir was zu unternehmen.
Außerdem habe ich ja meine Freunde aus der Schule – und sogar jetzt Freunde in meinem Fitnessstudio. Ich sehe sowieso jeden Tag eine Menge Menschen, die mich alle mögen und nett behandeln, und die ich echt lieb gewonnen hab. Also ist es ok